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Gesundheitsförderung...
... ein präventiver Lebensstil
für mehr Lebensqualität
Nachfolgend einige Beispiele, wie
Gesundheitsförderung im Blick auf Alterungsprozesse
aussehen kann:
1. Umwelteinflüsse die sich schädigend
auf den Zellstoffwechsel auswirken:
Viele Prozesse sind u.a. über
den vermehrten Anfall von freien (Sauerstoff-) Radikalen
erklärbar (die nachweislich an der Katarakt-Bildung,
der Arteriosklerose wesentl. beteiligt sind...).
1.1 Zigaretten- / Nikotinkonsum
Prävention: Völliger persönlicher
Nikotinverzicht sowie politisch Durchsetzung von Nikotinfreien
Lebens- und Arbeitsräumen
1.2 Umweltschadstoffe
Prävention: Umweltpolitisch kontinuierlicher
Abbau von Schadstoffen sowie individuell Einnahme von
Vitamin C + E + Betacarotin + Zink + Selensubstitution
je nach Zellspiegel (in Erythrozyten gemessen). Reichhaltiger
Verzehr von Obst und Gemüse; säureförderne
Lebensmittel wie Kaffee oder Weissmehl-Backwaren meiden.
2. Abnehmende Immunkompetenz
Prävention: Gerade im Alter müssen
Spurenelemente wie Zink und Selen zur gesunden Ernährung
addiert werden. Gleiches gilt für Vitamin D. Natürlich
gilt auch hier: Reichlich Obst und Gemüse sowie
3x / Woche Ausdauersport mit mäßiger Belastung
(Pulsfrequenz je nach Alter abnehmende Zielgröße:
140 (20 Jahren) - 100 (mit 70 Jahren).
3. Glukosestoffwechsel
Hyperglykämien auch mäßiger
Ausprägung tragen dazu bei, dass sich die Eiweißmoleküle
an der Zelloberfläche miteinander vernetzen und
damit die Organleistung verschiedener Organe wie Linse,
Niere, Arterien, Nerven, Bindegewebe sich verschlechtert.
Prävention: wie oben, mit fortschreitendem Alter
häufigere Zuckerkontrollen, HbA1c Kontrollen sowie
ggf Zuckerbelastungstest zur frühen Diagnostik
und ggf Therapie. Gewichtsreduktion in den optimalen
Gewichtsbereich; kein Fastfood, möglichst wenig
raffinierter Zuckerkonsum (...es gibt relativ gesehen
nur wenige Lebensmittel, die heute ohne raffinierten
Zucker hergstellt sind...), Chrom und Zinksubstitution
kontrollieren.
4. Erbinformation
Mit zunehmendem Alter gehen Erbinformationen
durch die Vielzahl von Kopien, die während der
Zellteilungsprozesse ablaufen, verloren (durch Endstückabbrüche,
Mutationen, etc...).
Prävention: Meiden von UV- und Röntgenstrahlen,
Meiden von Tabakrauch und Asbest, Reduktion von Sauerstoffradikalen.
5. Psychosoziale Faktoren:
Der britische Anthropologe Dennis
Morris untersuchte die Lebensweise von Menschen, die
sehr alt wurden.
Sein Ergebnis: Für diese Menschen beinhaltete der
Abschied vom Arbeitsleben den Start in eine neue fesselnde
Tätigkeit. Weitere Ergebnisse: Hobbygärtner
und Wanderer waren überproportional in der Gruppe
der Langlebigen zu finden. Auch die Intensität
von sozialen Kontakten sowohl zur gleichen als auch
zur nachfolgenden Generation spielt eine Rolle.
Zudem gibt es eine Reihe von Studien,
die belegen, dass religiös engagierte Menschen
länger leben. Dabei spielt insbesondere das innere
Glaubensengagement eine wichtige Rolle, dass sich natürlich
auch in Glaubensaktivitäten ausdrückt. Eng
damit verknüpft ist die Grundhaltung eines Optimismus
und eines von Hoffnung geprägten Lebens.

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